" Förderverein Reformator Fürst Georg III. e.V. "

"Fürst Georg ist frömmer denn ich, wo der nicht in den Himmel kommt, werd ich wohl heraus bleiben " M. Luther

Der Reformator in Warmsdorf

 

zum 500. Geburtstag

Gottesdienst

 

 

Gottesdienst am 18. August 2007 in Warmsdorf

Gottesdienst mit Kirchenpräsident Klassohn Dessau

11 Uhr hatten sich zirka 250 Teilnehmer zum Gottesdienst eingefunden. Pfarrer Dr. Detmers eröffnete und begrüsste alle Anwesenden, inbesondere den Kirchenpräsidenten Klassohn von der Evangelischen Landeskirche, den stellvertretenden Landrat des Salzlandkreises Ulrich Reder und Herrn Jürgen Heidenreich vom Vorstand der Sparkassenstiftung Aschersleben-Stassfurt.

Er informierte über den Festablauf und weitere Veranstaltungen zum 500. Geburtstag die in Dessau vom 21. bis 23. August stattfinden werden.

Kirchenpräsident Klassohn predigte über die Zeit Georgs III.. einer Zeit voller Angst und Sorge. Die Menschen fürchteten das Ende der Welt, unter schrecklichen Ereignissen und Umständen, Krieg und Krankheit. Und daß die Menschen dachten das alle würde von Gott gesandt, weshalb man ihn gut stimmen müsse. Er zitierte Luther welcher hoffte, dass die Menschen gerecht würden allein aus Glauben und ohne die Werke des Gesetzes.

Er sprach mit Worten von Georg III. zu einem Leben in Glauben und Freiheit, mit weniger Angst und Sorge.

Die Bernburger Bläsergruppe unterstützte und begleitete den Gottesdienst.

 

 

 

Pfarrer Dr. Detmers hatte in Archiven einen Passionsgesang aus dem 16. Jahrhundert ausgegraben, welcher von der Mutter von Georg III., Margarete von Münsterberg verfasst wurde. Dieses historische Dokument wurde vertont erstmalig nach Jahrhunderten wieder zu Gehör gebracht.

Es wurde vorgetragen von Frau Christine Müller aus Bernburg in einer Bearbeitung von Sebastian Sass.

Der Stellvertretende Landrat des Salzlandkreises, Herr Ulrich Reder erwähnte die große geschichtliche Bedeutung von Georg III. in der Reformation, welche viel zu wenig bekannt wäre. In einem Rückblick sei zu bedauern, daß der mittelalterliche Bergfried der Schloßanlage, 1966 gesprengt wurde und er mahnte dazu, alle Anstrengungen zu unternehmen, daß das letzte historische Zeugnis des Reformators, die Warmsdorfer Schloßruine, erhalten wird.Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger seien aufgerufen, sowohl die Erinnerung an Georg III. zu bewahren, als auch weiter für den Erhalt der Reste der Burganlage zu kämpfen.

Herr Jürgen Heidenreich vom Vorstand der Sparkassenstiftung Aschersleben- Stassurt betonte ebenfalls die hohe geschichtliche Bedeutung Georgs und der Burganlage, was letztlich seine Stiftung dazu veranlasste, die Organisatoren Festveranstaltung mit 3500 € zu unterstützen.

Das sollte weiterhin ein Anreiz sein, sich auch zukünftig aktiv für die Erhaltung der Geschichte und der Burganlage einzusetzen.